Etiketten: Das selbstklebende Aushängeschild für deine Produkte!

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Tipps rund um Etiketten

Dein Produkt ist toll. Das ist so und das weißt Du! Doch wie schildert man diesen Fakt einprägsam und vermittelt es den potentiellen Kunden? Genau am sogenannten Point of Sale, also z.B. im Supermarkt, im Bio-Laden oder direkt vor dem Weinregal, ist diese Kaufentscheidung oft spontan und es kommt stark auf die Aufmachung des Produkts an. Das Weinregal ist übrigens ein sehr gutes Beispiel, denn viele Kunden kaufen nach wie vor ihre Weinflaschen nach dem Aussehen des Etiketts. Also sind wir bereits mitten im Thema!

Soll ich kaufen oder nicht? Das Etikett entscheidet mit!

Es ist wohl eines der härtesten Felder in Marketing und Werbung: Das Etikett. Die letzte Schwelle vor dem Kauf, die letzte Fläche, um seine Botschaft und den etwaigen Produktnutzen eingehend zu kommunizieren. Hier sind wir mitten drin in Verkaufspsychologie, Design, Platzierung und Branding. Doch kein Grund Angst zu bekommen, denn:

  1. Etiketten kann man einfach selbst designen und drucken lassen – man muss also keine Fabrik samt Massenproduktion zur Hand haben.
  2. Wenn man einige Grundregeln beachtet, klappt´s auch im Supermarktregal – oder eben im Bio-Laden oder dem Weinverkauf.

Etiketten auf Rolle – was rollt?

Zunächst, was bedeutet Etikett auf Rolle? Die von druck.at erstellten Etiketten werden auf einer Rolle geliefert, die in sämtlichen handelsüblichen Etikettiermaschinen zum Einsatz kommen können. Lies dir daher die spezifischen Vorgaben deiner Etikettiermaschine durch und wähle das richtige Format beim Bestellprozess auf druck.at.

Die Etiketten werden zwar auf einer Rolle geliefert, das bedeutet aber nicht, dass diese nicht von Hand verklebt werden können. Doch auch für diesen händischen Einsatz eignet sich die Rolle am besten, da die Etiketten so weniger leicht beschädigt oder verformt werden und sich leichter ablösen lassen.

Etiketten auf einem Stickerbogen oder einzeln ausgestanzt?

Wer nun keine Etikettier-Maschine zur Verfügung hat oder nur kleine Auflagen eines Produktes auf den Markt bringt, kann die Produktion auf einem Stickerbogen wählen. Denken wir an die herrliche Marillen-Marmelade von der Oma oder die Klein-Auflage eines besonderen Kosmetikums oder Spirituose. Oder du brauchst Sticker, die du auf einer Veranstaltung verteilen möchtest? Hier bietet die Druckerei deines Vertrauens auch gerne einzeln gestanzte Varianten an. 

Wenn deine kreative Ideenfindung noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, kannst du dich auf der druck.at Pinterest Pinnwand inspirieren lassen. Übrigens, auf druck.at findest du eine riesige Auswahl an Materialien, Formen und Druckarten. In punkto Individualität sind dir kaum Grenzen gesetzt – und das ist gut so!

Welches Material verwendet man am besten?

Eigentlich ganz einfach und doch wichtig zu erwähnen: Passt das Material zu deinem Produkt? Spiegelt ein Papieretikett die häusliche Abfüllung deines „Einmachwerks“ perfekt wider? Und ist ein Papieretikett hinsichtlich Materialeigenschaften das Richtige etwa für deinen selbst abgeschmeckten Drink? Könnte sich das Etikett durch wechselnde Temperaturen und Kondenswasser auflösen oder verrutschen?

Als kleinen Guide durch unsere Etiketten-Material-Landschaft, hier einige Beispiele:

Kunststoffkleber

Dieser zeichnet sich durch höhere Haltbarkeit und UV-Beständigkeit aus, kann also auch wechselnden Temperaturen und einem gewissen Feuchtigkeitsgrad standhalten. So eignen sich Polypropylenfolien etwa für Produkte, bei denen Öle auf das Etikett tropfen und sich selbiges ansaugen könnte. Von transparent bis weiß, von silber lackiert zu gespiegelten Oberflächen, hier sind Kreativität und Individualität kaum Grenzen gesetzt. 

Papierkleber

Etwas weniger beständig, dafür etwas billiger und haptisch einfach eine völlig andere Liga. So kann ein ungestrichenes Naturpapier oder ein perlweiß geprägtes Satin-Papieretikett Ihre Botschaft unterstreichen: Naturverbunden, selbstgemacht, regional. Eine Besonderheit in der Haptik und fürs Auge ist der Papierkleber "Betulla Verge". Mit der feinen Strukturierung eignet sich der kreidefarbene Papierkleber für edle Weine, hochwertige Kosmetika oder andere exklusive Produkte. 

Wie kann ich mein Etikett gestalten?

Das ultimative Erfolgsrezept gibt’s nicht. Und gäbe es eins, wäre es ebenfalls nicht von Nutzen, denn dann würde jeder dasselbe tun… Eigentlich geht es vielmehr darum, sich selbst darüber im Klaren zu sein, was man eigentlich will, was das eigene Produkt kann und wie es sich von der Konkurrenz unterscheidet.

Manchmal ist weniger einfach mehr – vergiss aber dennoch nicht, gesetzlich vorgeschriebene Warnhinweise oder Produktinformationen zu platzieren! Ein dezentes Logo aus edlem Material auf einem Einmachglas mit wohlschmeckenden Chillies? Eine herzhafte Marille auf dem Marmeladenglas mit dem Zusatz „ohne Zusätze“? „Nachhaltig und aus regionaler Produktion“ auf dem köstlichen Getränk mit Geheimrezept?

Veredle deine Etiketten

Mit einer Veredelung kannst du aber Akzente setzen. Einerseits um die Wertigkeit des Produkts hervor zu streichen, andererseits um dich im direkten Vergleich im Handel hervorzuheben. Viele Konsumenten entscheiden vor allem in Bruchteilen von Sekunden, ob ihnen ein Produkt sympathisch erscheint oder nicht. 

3D-Lack bei Etiketten

Partieller 3D-Lack

Nicht nur optisch ein absoluter Hingucker. Ihre Stärke spielt diese Veredelung in der Haptik aus. So hebst du Teile deines Etikettes hervor. Ganz nach dem Motto: "You can touch this!".

Goldfolie

Das edelste aller Metalle steht für Ewigkeit und Vollkommenheit. Immer dann, wenn du einem Produkt einen besonders extravaganten Touch verleihen möchtest, ist Gold eine gute Wahl. 

Goldfolie bei Etiketten
Silberfolie für Etiketten

Silberfolie

Leichtigkeit und Klarheit, dafür steht die Farbe Silber. Ebenso wie Gold verleiht es deinen Produkten Exklusivität und Prestige. Mit dunklen Farben kombiniert kommen besonders feine Kontraste zu Tage. 

Nützliche Infos rund um Etiketten:

  • Nicht nur die Etiketten-Anbringung ist entscheidend, oft möchte man schon verwendete Behältnisse nochmals befüllen. Hier steht (oder klebt) häufig noch störender Restkleber des alten Etiketts im Weg. Unser Tipp: Nagellackentferner, Hitze etwa mittels Föns oder Einlegen in Seifenlauge über längere Zeit. Danach ist genug Platz geschaffen, um dein neues oder eigenes Etikett zu platzieren!
  • Nur für den Fall, dass du bei der Millionenshow danach gefragt wirst: Unsere längste Etiketten Rolle weist 2.000 Laufmeter auf! Genug Platz also, für sämtliche deiner Werbe- und Verkaufsbotschaften.
  • Auch beim Versand kann man noch einiges rausholen, etwa mit einem passenden Etikett auf dem Versandkarton? Ein smarter Spruch, zusätzliche Informationen oder ein einfaches „Danke“?
  • Das gute an Etiketten bei druck.at – hier kannst du von Großmengen für professionelle Produktionen bis hin zu kleineren Auflagen für händisch zu beklebende Einmachgläser alles planen, was zu dir passt!
Verschiedene Auswahl an Etiketten bei druck.at

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